Dienstag, 2. Dezember 2014

Heilerde als Ersatz für Trockenshampoo

Ihr habt vielleicht schon meinen Post Kakao als Ersatz für Trockenshampoo gelesen, heute möchte ich euch einen weiteren Ersatz vorstellen: Heilerde.


Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich ultrafeine Heilerde gewählt, was meiner Meinung nach am praktischsten ist.
Ich habe mir ein bisschen davon in eine kleine Dose geschüttet und daraus mit dem Pinsel immer etwas aufgenommen. Dann verteilt man die Heilerde am Haaransatz an den Stellen, die einem fettig erscheinen. Hat man alles schön verteilt, kann man die Heilerde ein paar Minuten wirken lassen und dann die Haare kopfüber ausbürsten. Ausbürsten muss aber nichteinmal unbedingt sein, wenn man beispielsweise sowieso schon einen Zopf gemacht hat und man die Heilerde nicht sieht - das ist natürlich abhängig von eurer Haarfarbe.

Den großen Vorteil gegenüber Kakao sehe ich darin, dass man von der Heilerde nichts riecht und auch keine braune Kopfhaut davon bekommt. :)
Allerdings fühlten sich meine Haare nach der Benutzung etwas steif an, was aber, wenn man einen Zopf macht kein Problem ist.

Mit dieser Methode konnte ich meine Haare, obwohl sie Sonntag schon "waschwürdig" waren, sogar noch bis Montag Nachmittag in der Öffentlichkeit tragen, wenn auch im Zopf.

Heilerde steht Kakao also in nichts nach, man kann damit super den Waschtag noch herauszögern!


Habt ihr Erfahrungen mit weitern Hausmitteln als Trockenshampooersatz?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Post,

Julie

Sonntag, 23. November 2014

Wissenswertes über Silikone

Da ich mittlerweile seit mehr als 1 1/2  Jahren Haarprodukte ohne Silikone wähle, dachte ich, es wäre vielleicht angebracht, mal etwas zur Theorie darüber zu erzählen. :)

In der Werbung werden oft Repairshampoos/-spülungen angepriesen, nach deren Benutzung kaputte Haare sofort wieder repariert werden, wunderschön glänzen und schwungvoll herumgewirbelt werden können. In solchen Produkten sind oft Silikone verschiedenster Arten enthalten und diese stehen arg in der Kritik. Aber was ist dran an der Sache?

Mittwoch, 19. November 2014

Produkttest: RAUSCH Huflattich Anti-Schuppen Shampoo & Spülung

Heute möchte ich euch das RAUSCH Huflattich Anti-Schuppen Set, bestehend aus Shampoo und Spülung vorstellen.


Das Produkt habe ich bei einem Wettbewerb von dem Portal beautytesterin.de unter diesem Link gewonnen.
Auch wenn mir das Produkt dadurch kostenlos vom Hersteller zugeschickt wurde, präsentiere ich euch trotzdem meine eigene ehrliche Meinung und Erfahrung dazu!

Die Qualitätsprodukte von RAUSCH sind in allen Apotheken, Drogerien und ausgewählten Warenhäusern erhältlich, in Deutschland auch in den Müller-Märkten. 
Hier geht es zur Website des Herstellers.

Shampoo und Spülung kosten jeweils ca. 9-12€, je nachdem, wo man sie kauft.

Dienstag, 4. November 2014

Produkttest: Alverde Feuchtigkeitsshampoo und -spülung Aloe Vera Hibiskus

Und hier kommt schon mein zweiter Produkttest. Heute möchte ich euch das Feuchtigkeitsshampoo und die zugehörige Spülung Aloe Vera Hibiskus vorstellen. 


Beide Flaschen enthalten 200ml Produkt, und sind ca. für je 2€ im dm erhältlich.

Samstag, 25. Oktober 2014

Anleitung: Avocado-Spirulina-Gesichtsmaske

Heute hab ich mal wieder selbst etwas zusammengerührt, etwas was ich schon seit einiger zeit mal ausprobieren wollte: eine Gesichtsmaske mit Avocado!

Zutaten & deren Wirkung:

  • Avocado 
    • ungesättigte Fettsäuren + Vitamin A & E gewähren der haut sehr guten Schutz
    • fördert Hautregeneration
    • bindet Feuchtigkeit -> ideal für trockene Haut
  • Zitronensaft
    • erhöht Spannkraft der Haut, glättet das Hautbild, durch Fruchtsäure leichter Peelingeffekt
  • Spirulinapulver oder- tablette
    • schützt die Haut durch großen Anteil Antioxidantien vor Schäden durch Freie Radikale
    • großer Anteil Gammalinolensäure trägt zu optimaler Hautelastizität bei
  • Honig
    • bindet Feuchtigkeit
    • macht Haut geschmeidig
  • Mandelöl
    • bindet & spendet Feuchtigkeit
    • ist dem natürlichen Hautfett recht ähnlich, wird also sehr gut absorbiert
    • für alle Hauttypen geeignet

Montag, 20. Oktober 2014

Anleitung: Zahnsalz selbst machen

Vor einiger Zeit habe ich auf Instagram einen Post über selbstgemachtes Zahnsalz versprochen und hier ist er nun (leider mit ein bisschen Verspätung :/ ).

Zähne putzen ist wichtig - das weiß jedes kleine Kind - denn durch regelmäßiges Zähne putzen verhindert man Karies, Zahnstein, Parodontose und damit auch frühzeitigen, krankheitsbedingten Zahnverlust.
Seitdem ich eine feste Zahnspange habe, also seit ca. einem Jahr, muss ich besonders auf meine Mundhygiene achten, da sehr schnell Essenreste hängen bleiben.
Beim Stöbern im Internet habe ich schließlich Zahnsalz als altbewährtes Hausmittel entdeckt.
Die Benutzung kräftigt - sogar wissenschaftlich erwiesen - das Zahnfleisch, kann somit bei Entzündungen oder Zahnfleischbluten helfen bzw. vorbeugen.

Zahnsalz besteht aus Salz und diversen selbst gewählten Kräutern sowie weiteren Extras wie z.B. Heilerde, Natron oder auch ätherischem Minzöl.

Produkttest: Alverde Repair-Haarbutter Avocado Sheabutter

Heute möchte ich euch gern die "Repair-Haarbutter Avocado Sheabutter" von Alverde vorstellen.


Solch eine Dose enthält 200 ml und ist für einen Preis von 3-4 € bei dm erhältlich. Es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Produkt gekauft habe, deswegen kann ich mich leider nicht an den genauen Preis entsinnen.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kurztipp: Hilfe bei trockener Haut

Manchmal wird unsere Gesichtshaut besonders stark beansprucht, z.B. im Schwimmbad oder durch die trockene Heizungsluft im Winter.
Heute habe ich einen kleinen, sehr einfachen Tipp, der trockener Haut in ca. 10min wieder ein besseres Gefühl verschafft.

Das einzige was ihr braucht ist ca. 1TL Öl.

Welches ihr nehmt ist euch überlassen, meine Favoriten sind:
  • Olivenöl
  • Mandelöl
  • Kokosöl


Zuerst solltet ihr das Gesicht reinigen, ich habe dazu eine selbstgemachte Seife genommen, die noch einen minimalen Peelingeffekt hat.
Dann befeuchtet ihr das Gesicht - bzw. lasst es gleich nass, verteilt Öl zwischen euren Handflächen und massiert es eine Weile ein, bis ihr das Gefühl habt es ist gut eingezogen.
Dann einfach mit lauwarmem Wasser nochmal drüber spülen und das Gesicht leicht abtupfen - nicht trockenrubbeln! Und das wars schon!

Manchmal hat man danach das Gefühl die Haut ist noch zu ölig, dann entweder nochmal abspülen oder ca. 10min warten, dann ist das restliche Öl meistens gut eingezogen.

Viel Spaß beim ausprobieren - schreibt mir doch mal ob es bei euch auch so gut funktioniert wie bei mir! :)

Liebe Grüße,

Julie

Sonntag, 5. Oktober 2014

Meine 5 besten Erkältungstipps

Langsam wird es wieder Herbst und damit beginnt auch die Erkältungszeit. Es geht dann schnell, dass mal die Nase verstopft ist oder sich ein leichtes Kratzen im Hals bemerkbar macht.
Aber natürlich gibt es Maßnahmen, die man zur Vorbeugung und zur Behandlung einleiten kann ohne gleich zu Medikamenten zu greifen.
Tipp 1:
Regelmäßig lüften und draußen spazieren gehen, So kann sich der Körper besser an die kälteren Temperaturen gewöhnen und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Außerdem ist es zu empfehlen die Zimmer nicht zu sehr aufzuheizen - Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie damit anfälliger für Viren und Bakterien.




Dienstag, 23. September 2014

Dankeschön!

...für über 1000 Seitenaufrufe!
Als ich das gestern Abend gesehen habe, habe ich mich riesig gefreut! :)

Für andere Blogger mag das vielleicht lächerlich klingen, die kriegen die 1000 Aufrufe wahrscheinlich an einem Tag :D ..aber für mich ist damit ein erster Meilenstein erreicht und es zeigt mir, dass ja doch Interesse an dem, was ich schreibe vorhanden sein muss :)
Ich habe jedenfalls noch viele weitere Ideen im Kopf, was ich euch noch alles hier auf dem Blog präsentieren kann, ihr dürft also auf zukünftige Blogposts gespannt sein! :)

Übrigens:

Die meist geklickten Posts sind:

Wer etwas mehr über mich erfahren möchte kann gerne mal auf meinem Instagram Profil mechanical_girl vorbeischauen oder einfach auf folgenden Button klicken: 
Instagram
Auf Instagram erfahrt ihr außerdem meist schon eher etwas von den Posts, die hier auf meinem Blog erscheinen werden.

Da ich momentan aber in der 12. Klasse bin, also dieses Jahr auch Abiturprüfungen haben werde, kann es sein, dass manchmal länger Funkstille ist oder dass Posts, die ich auf Instagram ankündige erst etwas später als angekündigt auf dem Blog erscheinen. Ich hoffe ihr verzeiht mir das, denn Schule geht in diesem Moment einfach vor. ;)

Ich hoffe ihr schaut mal wieder vorbei!

Liebe Grüße und bis bald,

Julie

Sonntag, 6. Juli 2014

Anleitung: Anti - Schuppen - Shampoo selbstmachen

Schuppen auf der Kopfhaut sind normal - wenn sie nicht übermäßig stark auftreten. Falls doch schaffen Anti - Schuppen - Shampoos Abhilfe. Leider sind in handelsüblichen Produkten oft Stoffe enthalten, die zwar die Schuppen entfernen (wobei das auch oft nicht klappt), dafür aber die Kopfhaut reizen, allergische Reaktionen hervorrufen und die Kopfhaut austrocknen können. Zudem sind sie ziemlich teuer.
Als ich letztens bei meiner kleinen Schwester vermehrte Schüppchenbildung feststellte, durchsuchte ich das Internet nach natürlichen Methoden, die gegen Schuppen wirken. Es ließ sich so einiges finden: Spülung mit Brennnesseltee, Kopfhautmassagen mit Öl usw..
Doch ich wollte direkt ein Shampoo herstellen, da das normale, was meine Schwester benutzte, sowieso leer war. Letztendlich fand ich heraus, dass auch Thymian gegen Schuppen helfen soll und fand auch ein Grundrezept für selbstgemachtes Shampoo, hier stelle ich euch also nun mein selbstgemachtes Thymian-Anti-Schuppen-Shampoo vor! :)

Zutaten

  • Thymiantee
  • Kernseife (unparfümiert und am besten in Naturkosmetik-Qualität, in ganz normaler dürfte aber auch nicht soo viel drin sein, was schaden könnte)
  • Öl, ich habe Sonnenblumenöl gewählt - natürlich kaltgepresst 
  • ätherische Öle, ich wählte Teebaumöl und Lemongras aus

Dienstag, 1. Juli 2014

Anleitung: Sonnencreme selbst herstellen

Sommer, Sonne,  Strand...... und Sonnencreme! 
Schließlich will man sich vor der Sonne schützen. UV-Strahlen schaden der Haut, führen zu Sonnenbrand und können sogar Hautkrebs verursachen!
Problematisch daran ist.... was tun, wenn man vollständig auf Naturkosmetik und -pflege umsteigt? Sonnencreme von offiziellen Naturkosmetik-Anbietern ist ziemlich teuer und in herkömmlichen kann ziemlich viel drin sein, was man nicht haben will.
Daher mein Tipp: einfach selbst herstellen! :)

Dazu habe ich ein wunderbares Rezept entdeckt und auf mich abgestimmt. Das ursprüngliche Rezept findet ihr unter >diesem Link<.

Ich habe es für mich so abgewandelt, dass ich erstens nur eine kleinere Menge gemacht habe und zweitens Inhaltsstoffe, die ich nicht da habe weggelassen habe.
Also.... hier meine ungefähren Zutaten -  Mengenangaben kann ich dank noch nicht gelieferter Waage nicht so genau machen,  ist also nur eine Schätzung :/
  • 5-10g Kakaobutter
  • 10-20ml Sesamöl und Kokosöl
  • etwas Bienenwachs
  • ein paar Tropfen Tocopherol

Zuerst das Bienenwachs schmelzen, dann die Kakaobutter und dann die Öle dazugeben.
Dann abkühlen lassen und, wenn es nur noch lauwarm ist, Tocopherol hinzugeben (das ist nicht unbedingt notwendig, hat aber hautpflegende und -schützende Eigenschaften ;) ). Zu diesem Zeitpunkt können auch
ätherische Öle hinzugegeben werden, aber Achtung: keine Zitrusöle! Diese können die Haut bei Sonneneinstrahlung schädigen.
Das ganze kalt werden lassen - und schon ist es funktionstüchtig! 

Tipps: 
  1. Beachtet beim Kauf von Sesamöl, ob es aus gerösteten Samen besteht - wenn ja lasst die Finger davon, außer ihr kennt und mögt den Geruch... ich fand ihn abscheulich! :D Dieses Öl wird in der asiatischen Küche aufgrund des starken Geschmacks als Gewürzöl verwendet - ich denke nicht dass das die Wirksamkeit beeinträchtigt, aber nehmt lieber das relativ geruchsneutrale native Sesamöl aus ungerösteten Samen :)
  2. Unbedingt in ein Gefäß füllen, das nicht ausläuft - das Ganze wird flüssig, wenn es in der Sonne liegt bzw. bei Wärme draußen herumgetragen wird.
Und so sahs dann bei mir aus:

Zur Wirkung:

  • Die Kakaobutter hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor
  • Sesamöl kann UV-Strahlen zu ca. 30% abhalten, reich an Antioxidantien
  • Kokosöl kann UV-Strahlen zu ca. 20% abhalten
  • beides pflegt zudem die Haut sehr gut
  • in Sesamöl ist viel Vitamin A und E enthalten, welche z.B. durch UV-Strahlung entstehende, schädigende Radikale binden können - deswegen auch das Tocopherol
Bienenwachs wirkt als Konsistenzgeber.

Ich habe es an einem sehr sonnenintensiven Tag im Freibad getestet. Es hat absolut perfekt geholfen! Da ich ätherisches Pfefferminzöl mit reingemacht habe, hat die Sonnencreme auch einen leicht kühlenden Effekt hinterlassen. Positiver Nebeneffekt: Geniale Hautpflege!


Viel Spaß beim selbst ausprobieren und schreibt mir doch mal eure Erfahrungen/Rezepte, mit denen ihr den Sommer übersteht :)

Sonntag, 22. Juni 2014

Anleitung: Puder und Rouge selbst machen

Heute geht's darum Puder und Rouge aus natürlichen Zutaten selbst herzustellen.
Ihr braucht:
  • einen Mörser
  • zwei Behälter, wo das fertige Puder reinkommt
  • Maisstärke
  • Zimt/Heilerde (für gelbliche Haut)
  • Kakao, aber den bitteren, den man auch zum Backen nimmt (für dunklere Haut)
  • Hagebuttentee oder getrocknete Hibiskusblüten (für rötliche Haut)

Los geht's mit dem Zermahlen des Hagebuttentees bzw. der Hibiskusblüten.
Die Mengen müsst ihr selbst austesten, ich kann keine pauschale Aussage dazu machen wieviel man braucht, da das je nach Hauttyp unterschiedlich ist.
Nehmt nun 1 EL Maisstärke - oder auch mehr, wie ihr wollt - und mischt immer in kleinen Portionen Zimt/Kakao/gemahlenen Hagebuttentee/Hibiskusblüten hinzu und rührt/schüttelt bis euer Hautton erreicht ist. Das testet ihr am besten immer mal zwischendurch vorm Spiegel: wenn ihr das Pulver auf den Hals auftragt sollte es "verschwinden", dann habt ihr eure Hautfarbe erreicht :)

Für Rouge geht ihr genauso vor, nur dass die Farbe der eurer Unterlippe entsprechen sollte.

Wenn ihr soweit seid könnt ihr beides in geeignete Dosen füllen und es dann so lassen oder aber noch weiter machen:
Wenn ihr Kompaktpuder/-rouge haben wollt, gebt Tröpfchenweise Öl hinzu bis das Pulver zu einer Masse wird, die alle Teilchen bindet, jedoch noch nicht flüssig ist! Das presst ihr dann in eine Dose und presst darauf einen von der Größe her passenden Gegenstand mit einem Taschentuch umwickelt. Dadurch wird auch das überschüssige Öl aufgenommen ;)
Ihr könnt aber auch eine getönte Tagescreme aus dem Puder machen,  indem ihr es einfach mit etwas von eurer (am besten selbstgemachten) Tagescreme vermischt.

Hier noch ein Bild, wie es dann bei mir aussah:



Ich kann es leider nicht mit herkömmlichen Puder-/Rougearten vergleichen, da ich sowas noch nie benutzt habe! Aber das Puder wirkt auf jeden Fall mattierend und kaschiert kleine Unreinheiten ein wenig :D
Das Rouge ist mir aber glaube ich noch etwas zu hell geraten.. naja das verbessere ich irgendwann, wenn ich Zeit habe mal noch :)

Viel Spaß beim Selbstausprobieren!!
Und schreibt mir doch bitte mal, falls ihr es ausprobiert habt und es mit gekauftem Puder vergleichen könnt :)


Donnerstag, 5. Juni 2014

Selbstgemachte Gesichtsmaske mit Peelingeffekt

Heute habe ich mal wieder ein Peelingrezept für euch:

Zutaten:

  • 1-2 EL zerkleinerte Haferflocken
  • Kleines Stück Banane
  • Mandelmilch
  •  Etwas Brauner Zucker

Umsetzung:


Haferflocken im Mörser oder mit einem Messer zerkleinern, die Banane mit einer Gabel zerquetschen, dann diese beiden Sachen mit etwas Zucker und Mandelmilch vermischen. Mit der Mandelmilch erstmal sparsam umgehen, es soll eine streichfähige Masse entstehen, also nicht zu flüssig sein. Am besten nochmal kurz mit dem Pürierstab in die Masse reingehen.
Jetzt die Maske gleichmäßig aufs Gesicht auftragen und 10-20min einwirken lassen  - solang bis man merkt dass es etwas angetrocknet ist.
Dann kann man versuchen die Maske abzurubbeln – ich würde empfehlen die groben Reste erst mit einem Taschentuch abzunehmen, das kann man dann einfach wegschmeißen und der Abfluss wird nicht überfordert. ;) Den Rest dann einfach mit lauwarmem Wasser abspülen, vielleicht noch einen Waschlappen zur Unterstützung nehmen – das fördert gleich noch den Peelingeffekt. Auch um das Zeug vom Haaransatz wieder wegzukriegen ist ein Waschlappen sehr sinnvoll. ;)
Dann habe ich nochmal ein bisschen Mandelmilch als "Extrapflege" im Gesicht verteilt und nochmal mit eiskaltem Wasser abgespült - fördert die Durchblutung! ^^ Dann die Haut leicht mit einem Handtuch abtupfen, sodass sie nicht mehr nass, aber auch nicht ganz trocken ist - ist sie dann an der Luft getrocknet ist die Haut wunderbar weich und sanft. :)

Wirkung der einzelnen Bestandteile auf der Haut:


Mandelmilch: 
  • ist ähnlich wie Sojamilch, hat aber mehr Vitamine, besonders Vitamin E, das eine regenerative Wirkung hat und ein gutes Antioxidans ist, also die Haut schützt
brauner Zucker:
  • übernimmt hier die "gröbere" Peeling-Funktion
Haferflocken:
  • leichte Peelingfunktion
  • wirkt beruhigend und heilsam bei juckender/entzündeter/fettiger Haut
Banane:
  • wirkt entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend

Fazit:

Meiner Haut hat diese Maske sehr gut getan und sie hat sich danach wunderbar weich angefühlt! Jedoch musste ich trotzdem noch eincremen, da meine Haut momentan wirklich sehr trocken ist. Um eincremen danach zu vermeiden könnte man der Maske noch ein bisschen Öl hinzugeben ;)



Viel Spaß beim Ausprobieren!

Samstag, 31. Mai 2014

Neues Blodesign :)

Huhu :)

Wie ihr vielleicht seht, hat mein Blog ein neues Design. Bin momentan noch am rumprobieren, d.h. es kann durchaus sein, dass es sich die Tage nochmal ändert. Nur zur Information ;)

Freitag, 30. Mai 2014

Anleitung: Lidschatten reparieren

Schon seit einiger Zeit, war ich im Besitz eines Lidschattens, der total zerbröselt war :( Aber ich mag den Lidschatten ziemlich gern, deswegen habe ich nach Möglichkeiten gesucht den wieder zu reparieren, habe eine gefunden und sie in die Tat umgesetzt :)

Da wahrscheinlich viele ähnliche Probleme haben, möchte ich euch hier eine Anleitung geben und euch mein Ergebnis präsentieren:

  1. Zerbröselt den Lidschatten bis er wirklich nur noch Pulver ist und füllt ihn in ein kleines Gefäß um.
  2. Gebt etwas Alkohol dazu - empfohlen wird natürlich der aus der Apotheke, alternativ kann man aber sicher auch Wodka oder einen Schnaps nehmen.
  3. Rührt bis eine zähe Masse entsteht: es sollte nicht zu flüssig sein, aber es sollte sich schon zu einem Klumpen formen lassen. Zum Umrühren könnt ihr einfach einen Löffelstiel nehmen.
  4. Gebt die Lidschattenpaste zurück in das zugehörige Döschen.
  5. Spannt ein Taschentuch über einen von der Größe her zum Döschen passenden Gegenstand (z.B. Kerze, Lippenstift, ...) und drückt damit auf die Paste - das Taschentuch nimmt den Alkohol auf und presst das Pulver zusammen. Eventuell muss das mehrmals wiederholt werden.
  6. Einfach noch 1-2h oder bis zum nächsten Tag stehen lassen, dann ists wieder verwendbar. :)

Abwandlungen bei meinem Versuch

  • Ich habe einen Pflaumenschnaps genommen, der gerade noch im Kühlschrank stand, weil grade leider nix "reineres" da war :/
  • Ich habe noch 1 Tropfen Walnussöl dazugeben, da ich von Versuchen gelesen habe, bei denen das mit Makeupentferner gemacht wurde, der aus... ich nenne es mal einer Alkohol- und einer Ölphase besteht.

Ergebnis meines Versuchs:

Auf dem rechten Bild seht ihr den fertig gepressten Lidschatten und dahinter ein Taschentuch in dem ich ihn eingewickelt hatte, als er total zerbröselt war, von der Konsistenz her hat es also bestens funktioniert. :)

Auf dem linken Bild habe ich einmal das Pulver vom Taschentuch aufgenommen und das andere Mal den neu gepressten Lidschatten verwendet und beides auf meine Hand aufgetragen. Ich persönlich sehe keinen Unterschied, habe sogar das Gefühl, dass der neu gepresste Lidschatten weniger leicht zu verwischen geht, aber das muss ich erst noch einmal testen, wenn ich ihn richtig aufgetragen habe. ^^

Fazit:

Geht einfach, schnell und ist super praktisch!



Viel Spaß beim Ausprobieren! :)

Samstag, 24. Mai 2014

Rezept: Green Smoothie mit Erdbeeren, Bananen, Spinat

Huhu :)

Ich habe mich entschlossen in Zukunft auch immer mal Rezepte zu posten, die ich ausprobiert habe und die natürlich und gesund sind :)

Als erstes möchte ich den "Green Smoothie" vorstellen:
Green Smoothies bestehen je zu einem Drittel aus Früchten,Grünzeug (Salat/Spinat/etc.) und Wasser.
Das besondere: im Grünzeug stecken viele wichtige Ergänzungsstoffe für den Körper, es ist also ziemlich gesund! Und dadurch, dass das hier mit Früchten gemischt wird, hat es einen ganz eigenen, super leckeren Geschmack, denn Salat/Spinat allein schmeckt dann ja in Massen auch nicht mehr gut.

Meinen ersten Green Smoothie habe ich aus folgenden Zutaten hergestellt:

  • Erdbeeren (leider nur Tiefkühlerdbeeren)
  • Bananen
  • Spinat (leider auch hier kein frischer, sondern Tiefkühlspinat)
Das wird dann einfach alles in einen Mixer gegeben und gemixt bis es eine einheitliche Masse ist. Tipp für den ersten Versuch: noch nicht zuviel Spinat direkt am Anfang zugeben, lieber kleinere Portionen und zwischendurch kosten, ob es schmeckt und ob noch mehr ran kann - wär ja schade wenn es einem dann letztendlich nicht schmeckt und man den Smoothie wegschüttet.
Wenn man dann mit seinem Smoothie zufrieden ist, gießt man ihn noch in ein Glas, setzt sich am besten raus in die Sonne und genießt ihn! :)
Gerade für heiße Tage empfiehlt es sich übrigens dem Smoothie noch Crushed Ice beizumischen. Mein Smoothie sah letztendlich jedenfalls so aus:




Natürlich gibt es tausende Variationen von Green Smoothies - ich werde sicher mit der Zeit auch  noch weitere Rezepte posten. Es gibt sooo viele Möglichkeiten, wie man diese Smoothies machen kann: man kann statt Spinat Salat nehmen, andere Früchte ausprobieren, statt Wasser andere Flüssigkeiten - Kokosmilch, Säfte etc. nehmen, man kann noch Leinsamen o.ä. dazugeben und so weiter und so fort! ^^
Falls euch ein super leckeres Smoothierezept einfällt, könnt ihr mir das gern zukommen lassen :)

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

Donnerstag, 15. Mai 2014

Anleitung: Duschsmoothie selbstherstellen

Letztens bin ich über ein interessantes Rezept gestolpert: sogenannte Duschsmoothies.
Sowohl das Rezept, als auch der Herstellungsprozess sind ziemlich leicht und man braucht nicht viel, e ist also auch etwas für Anfänger im Selbstrühren.

Benötigte Zutaten:

  • Seife - natürlich nur mit Inhaltsstoffen, die für Naturkosmetik verwendet werden, normale Kernseife tuts in den meisten Fällen aber auch (vorsichtshalber könnt ihr Apps wie "Codecheck" o.ä. verwenden um die Inhaltsstoffe zu prüfen). Ich würde außerdem unparfümierte Seife empfehlen, falls ihr selbst noch Düfte dazugeben wollt - wenn der Duft der Seife euch so gefällt, ist das natürlich gut ^^. Auch Seifenreste sind verwendbar, optimal ist es natürlich, wenn man selbstgemachte Seifen verwendet :)
  • Wasser
  • Öle/Buttern - hier könnt ihr alles verwenden was ihr wollt: Sheabutter, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Mandelöl, Kakaobutter etc.
  • evtl. ätherische Öle (bitte beachten -> Beitrag: Ätherische Öle und der Umgang damit )

Mengendosierung:

Die Zutaten Seife, Wasser, Öle/Buttern werden im Verhältnis 1:2:1 gebraucht.

Herstellung:

  1. Zutaten vorbereiten
    • Seife raspeln
    • Öle/Buttern abwiegen
    • Wasser zum Kochen bringen
  2. Wasser zu den Seifenraspeln geben, dann mit dem Mixstab pürieren, bis eine schöne homogene Masse entsteht, man also keine Raspel mehr sieht
  3. die Öle/Buttern dazugeben, während man mit Rührgerät rührt - Rührgerät jetzt deshalb, weil das ganze schaumig werden soll und das Rührgerät die Luft besser einarbeitet
  4. Unter Rühren auch noch ein paar Tropfen der ätherischen Öle hinzugeben
  5. Solange rühren bis sich eine etwas festere Masse ergibt
  6. In Behälter umfüllen und in den Kühlschrank stellen. Unbedingt beschriften - nicht dass noch jemand denkt es sei Sahne und mal ein Löffelchen kostet ;)

Eigene Mischung:

Meine Mischung besteht aus: nativem BIO-Sonnenblumenöl, nativem BIO-Kokosöl und Sanddornfruchtfleischöl (auf Rapsölbasis). Durch letzteres hat die Duschcreme bei mir eine orange Farbe angenommen, als ätherische Öle habe ich Orange und Zitrone hinzugegeben.
Die Konsistenz ist ziemlich angenehm, meiner Meinung nach. Nur der Geruch ist nicht der tollste :D Das Sonnenblumenöl riecht recht stark, das Sanddornfruchtfleischöl hat auch einen zwar guten, aber in der Mischung kaum wahrnehmbaren Eigengeruch, das Kokosöl riecht man gar nicht mehr :( Zudem gab es in dem Einkaufsmarkt, woher ich die Kernseife hatte nur parfümierte Kernseife, dieser Geruch mischt auch noch mit rein und dann noch die ätherischen Öle.. unangenehm. :( Aber es ist erträglich und dafür, dass man danach besser gepflegte Haut hat, kann man schonmal ein bisschen unangenehmen Geruch vertragen :D
Hier noch ein Bild:

Anwendung:

Als Duschcreme, Rasiercreme, zum Hände waschen etc. nutzbar, um optimale Hautpflege zu erreichen eine Zeit lang auf der Haut einnwirken lassen - eincremen danach ist nicht unbedingt erforderlich, je nach Hauttyp :)

Fazit:

Einfach herzustellen, nettes Geschenk für Freunde und Bekannte und natürlich ein Pflegeprodukt aus natürlichen Inhaltsstoffen - wenn man ein bisschen achtsamer in Bezug auf den Geruch handelt, ist es bestimmt auch ein tolles Dufterlebnis unter der Dusche!
Rundum empfehlenswert also :)

Edit:

Der Geruch war letztendlich doch ganz gut - nach ein paar Tagen hatte sich der komische Geruch gelegt und der Orangen-Zitronen-Duft kam durch. Also kleiner Tipp falls es nicht so toll riecht: einfach abwarten! :)

Samstag, 10. Mai 2014

Einsatzgebiete ätherischer Öle

Hier mal ein kleiner Überblick, für was welche ätherischen Öle eingesetzt werden können:


Haut

  • normale Haut: Rose, Lavendel, Rosengeranie
  • Mischhaut oder fettende Haut: Cistrose, Myrte, Rosengeranie, Vetiver
  • unreine Haut, Akne: Kamille blau, Manuka, Myrrhe, Myrte, Rosenholz, Schafgarbe, Teebaum, Vetiver
  • trockene oder reife Haut: Ylang-Ylang, Karottensamen, Linaloe, Rose, Rosengeranie, Rosenholz, Vetiver, Weihrauch
  • barrieregestörte oder reife Haut: Benzoe Siam, Immortelle, Manuka, Patchouli, Rosengeranie, Schafgarbe, Tolubalsam, Vetiver
  • Cellulite oder Bindegewebsschwäche: Niaouli,, Palmarosa, Rosmarin, Sandelholz, Wacholder, Zypresse, Blutorange
Quelle:http://www.olionatura.de/_rohstoffe/index.php?id=7&amp;menue=pflanzenstoffe

Stimmung

  • Harmonisierend: Bergamotte, Geranie, Lavendel, Mandarine
  • Entspannend, beruhigend: Bergamotte, Orange, Lavendel, Mandarine, Sandelholz, Rose
  • Anregend: Rosmarin, Pfefferminz, Lemongras
  • Sinnlich: Jasmin, Rose, Ylang-Ylang, Sandelholz, Orange
  • Schlaffördernd: Geranie, Lavendel, Melisse, Rose, römische Kamille, Orangenblüte
  • Gedächtnis-/Konzentrationsfördernd, stresslindernd: Orangenöl, Eukalyptusöl, Pfefferminzöl, Zitronenöl


Körper

  • bei Muskelverspannung*: Wacholderbeere, Zitrone, Rosmarin, Manuka
  • Erkältungsbad: Latschenkiefer, Eukalyptus, Teebaum, Ravintsare
Quelle: http://www.jean-puetz-produkte.de/news/anwendung-aetherischer-oele.php


Je mehr ich zu diesem Thema finde, umso weiter werde ich diese Übersicht ergänzen - es lohnt sich also öfters mal reinzuschauen ;)


*Basisrezept Massageöl: 100ml Mandelöl mit 15-20 Tropfen ätherischem Öl

Sonntag, 2. März 2014

Anleitung: Herstellen einer Pflegecreme

Wer hat sich noch nicht gefragt, was in den Cremes, die man sich ins Gesicht schmiert denn überhaupt alles so drin ist? Eine einfache Möglichkeit die Inhaltsstoffe einer Creme zu kennen ist diese selbst herzustellen. Dazu biete ich euch hier eine kurze Anleitung:

Man benötigt:

  • Zubehör:
      • Topf & hitzebeständiges Glas (z.B. Marmeladenglas)
      • etwas zum umrühren - z.B. Esslöffel
      • Salbentiegel
  • Zutaten:
      • 50 ml hochwertiges Öl je nach Hauttyp
      • 3g Bienenwachs
      • 5-50 Tropfen Ätherische Öl
Wo bekommt man nun diese Zutaten her?

Topf und Esslöffel, logischerweise, aus der eigenen Küche.
An einen Salbentiegel kann man kommen, indem man einen leeren sauber macht und bei Bedarf noch auskocht.
Hochwertiges Öl kann man in fast jedem Supermarkt finden, aber man sollte zumindest darauf achten, dass es kaltgepresst ist, andernfalls gehen während der Herstellung oft so einige gesunde und pflegende Inhaltsstoffe verloren. Vorteilhaft ist es natürlich auch Öl in Bioqualität zu kaufen - aber leider nicht für den Geldbeutel.
Bienenwachs kann man sich in einer Apotheke holen, 100g kosten - zumindest da wo ich es gekauft habe - um die 5-6€, ich persönlich hab erstmal 20g geholt, die haben mich dann ungefähr 1,30€ gekostet. Dafür, dass man damit etliche Cremes herstellen kann ist der Preis,denke ich, ganz in Ordnung.
Ätherische Öle kann man auch in Apotheken kriegen, da sind sie aber ziemlich teuer, da kann ein kleines Fläschchen schon mal 7€ kosten. Alternativ bieten Läden wie dm oder Rossmann naturreine ätherische Öle für weniger als 2€ an.

Für meine Creme habe ich habe folgende Zutaten gewählt:

Öle:

Mandelöl, Kokosöl und Traubenkernöl

Bienenwachs:






- in Form von Granulat, wieviele ich nehmen muss hab ich ausgerechnet... habe sie gezählt und durch die Grammzahl geteilt, in diesem Fall 320:20=16, d.h. 1g entspricht 16 Stückchen

Ätherische Öle


 Hier habe ich Lavendel- und Orangenöl verwendet, weil ich die Duftkombination sehr ansprechend finde.

Herstellung

Kommen wir nun zur Herstellung:
  1. Zählt/Messt die Mengen Bienenwachs und Öl ab, die man braucht. Beim Öl habe ich es mir einfach gemacht und den Salbentiegel, der gerade für 50ml ausgelegt ist, genommen und damit die Menge an Öl abgemessen. Dabei habe ich jedoch die Öle gemischt, wobei man das Kokosöl erst einschmelzen musste, um die Menge abschätzen zu können.
  2. Gebt Bienenwachs und Öl in das hitzebeständige Glas und stellt es in ein Wasserbad, d.h. in einen Topf mit heißem Wasser. Das Wasser muss nicht brodelnd kochen, aber zumindest gekocht haben - man kann die Herdplatte dann ja runterschalten. Lasst euch von dem klappernden Geräusch nicht irritieren, das ist vollkommen normal. Unbedingt aufpassen, dass kein Wasser ins Glas kommt!
  3. Wartet nun ab bis das Bienenwachs vollständig geschmolzen ist. Schneller geht es, wenn ihr mit dem Esslöffel vorsichtig umrührt.
  4. Ist alles geschmolzen nehmt zum Testen der Konsistenz ein bisschen was von der Mischung mit dem Löffel auf und gebt es auf einen kalten Teller. Wenn es abgekühlt und fest ist müsst ihr entscheiden ob es euch zu hart oder doch noch zu weich ist. Tritt der erste Fall ein gebt ihr einfach noch einen kleinen Schluck Öl hinzu, beim zweiten noch ein bisschen Bienenwachs. 
  5. Seid ihr mit der Konsistenz zufrieden nehmt ihr das Glas aus dem Wasserbad heraus und könnt nun vorsichtig die ätherischen Öle hinzugeben. Je nachdem wie intensiv der Duft werden soll gebt ihr eben mehr oder weniger Tropfen hinzu, jedoch nicht mehr als ca. 50, da ätherische Öle in zu hoher Konzentration Hautreizungen verursachen können. Bevor ihr die ätherischen Öle verwendet bitte auch meinen vorhergehenden Post lesen, denn da sind wichtige Hinweise zur Anwendung gegeben.
  6. Wenn ihr fertig seid füllt ihr die Mischung dann einfach noch vom Glas in den Salbentiegel um und nach einigen Stunden warten (im Külschrank gehts übrigens schneller) ist eure Creme "fest" und damit fertig!

Tipps zur Anwendung

Da die Creme nur aus Ölen besteht, also kein Wasser und Emulgator enthalten ist, am besten nur auf feuchte Haut auftragen. So kann sie besser einziehen und ist zudem noch besser zu verteilen, also sparsamer im Verbrauch.

Nun wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg bei der Herstellung eurer eigenen Pflegecreme! :)

Liebe Grüße & bis bald! :)


Quellen:

Samstag, 1. März 2014

Ätherische Öle und der Umgang damit

1. Unterscheidung:

Ätherisches Öl ist nicht gleich ätherisches Öl. Man unterscheidet je nach Herstellungsweise:

    • Naturbelassene/Naturreine Öle 
      • direkt und zu 100% aus namensgebender Pflanze gewonnen
    • 100% Natürliche Öle 
      • aus mehreren naturreinen Komponenten, also nicht ausschließlich aus der namensgebenden Pflanze gewonnen, also ohne jegliche synthetische Zusätze
    • Naturidentische Öle 
      • chemische Zusammensetzung identisch mit denen der jeweiligen Pflanze
      • riechen wie natürliches Gegenstück
      • Zusammensetzung häufig weniger komplex als von natürlichen Varianten, z.B. naturident. Rosmarinöl - ca. elf Bestandteile, aber naturbelassenes ä. Öl ca. 150
    • Künstliche/Synthetische Öle

      • besitzen kein natürliches Gegenstück -> gezielt auf bestimmte Geruchseigenschaften hin zusammengemischt
      • meist als "Duftöl" oder "Parfümöl" bezeichnet + billiger (z.B. Flieder, Apfel immer synthetisch)

      • können sich als fettlösliche Substanzen im Fettgewebe des Organismus anreichern + hormonähnliche Wirkungen besitzen -> gesundheitliche Wirkung teilweise umstritten.

2. Umgang & Anwendung

Ätherische Öle können vielfältig angewendet werden, es gibt jedoch auch einiges zu beachten.

  • innerliche Anwendung: 
    • kann gefährlich sein, daher vorher Arzt fragen!
  • äußerliche Anwendung: 
    • vor Anwendung eines neuen ätherischen Öls Allergietest machen - dazu 1-2 Tropfen in die Ellenbeuge geben (am besten in etwas Wasser/Öl verdünnt) und auf eventuelle Reaktionen (Rötung, Jucken, etc.) warten - am besten einige Stunden vor gewünschter Anwendung ausprobieren
    • nur verdünnt auf Haut auftragen, da Reizungen möglich
    • nach Anwendung von Zitrusölen ca. 1 Tag Sonne meiden -> Entstehung von Flecken/Hautreizungen möglich
weitere Anwendungen:

  • Duftlampe: ein paar Tropfen des gewünschten Öls zum Wasser hinzugeben
  • alternativ zur Duftlampe Wasser mit ätherischem Öl in hitzefestem Gefäß auf eingeschaltete Heizung stellen

Das wars auch schon wieder.
Bei weiteren Fragen einfach die Kommentarfunktion nutzen! ;)
Im nächsten Post werde ich übrigens auf die Herstellung einer Pflegecreme fürs Gesicht o.a. pflegebedürftige Hautpartien zu sprechen kommen.
Bis dahin, tschau tschau :)

Donnerstag, 20. Februar 2014

Tee als Spülung und Sprüh-Leave-In: Brennesseltee

Hier nun mein erster Beitrag zu "Tee als Spülung und Sprüh-Leave-In":
Wie der Titel schon sagt, habe ich mich dem Brennesseltee gewidmet und kann euch nun eine kleine Übersicht meiner Ergebnisse präsentieren:

Angebliche Wirkung:

  • Haare werden geschmeidig und glänzend
  • Anregung der Durchblutung und Klärung der Kopfhaut ohne jedoch zusehr zu entfetten -> Haarwurzeln wieder besser mit Nährstoffen versorgt & wirkt Schuppen entgegen

Meine Auswertung:

Ich habe den Brennesseltee nun ca. über 3 Wochen, was bei mir 6 Haarwäschen entspicht, angewendet und ich muss sagen, nach dieser Zeit bin ich wirklich überzeugt von diesem Tee. Meine Haare wurden tatsächlich geschmeidiger und bekamen mehr Glanz, zudem hatte ich das Gefühl meine Locken bilden sich beim föhnen/trocknen viel schöner aus und die Farbe meiner Haare kommt besser zur Geltung, wobei ich hier nicht sagen kann ob es wirklich vom Brennesseltee kommt oder nur Einbildung war.
Kurzum: Der versprochene Effekt ist wirklich eingetreten und hat meinen Haaren wirklich gut getan! :)
Eine Unterscheidung zwischen Sprüh-Leave-In und Spülung macht hier denke ich wenig Sinn, es kann höchstens sein, dass das Leave-In die Wirkung nochmal verstärkt, kann also durchaus helfen, wenn man schnellere oder eventuell auch spontane Ergebnisse erzielen will.

Damit verabschiede ich mich schon wieder und wie immer würde ich mich natürlich über Mitteilungen über eure Erfahrungen in den Kommentaren sehr freuen! 
Liebe Grüße :)

Samstag, 18. Januar 2014

Tee als Spülung und Sprüh-Leave-In

Nach und nach werde ich euch berichten, wie welche Teesorten auf die Haare wirken, wenn man sie als Spülung bzw. Sprüh-leave-in verwendet.
Hier möchte ich nur kurz erklären wie diese Versuche ablaufen:


Als Spülung:

1. Haare waschen mit (natürlich silikonfreiem) Shampoo, dass ich mit Wasser verdünnt habe - verdünnt deshalb, weil dann die reinigenden Stoffe im Shampoo die Haare und die Kopfhaut nicht so stark angreifen - außerdem schäume ich auch nur die Kopfhaut ein, denn den Spitzen reicht das, was beim Auswaschen drüber läuft
.
2. Conditioner (das ist nur das englische Wort für Spülung) benutzen, also in die Haare einmassieren, kurz einwirken lassen und kalt(!) ausspülen. Wenn man die Haare mit warmem Wasser wäscht, öffnet sich - stark vereinfacht ausgedrückt - die Oberflächenstruktur, somit können Stoffe besser ins Haar gelangen, wenn man die Haare dann mit kaltem Wasser wäscht,  schließt sich diese Schuppenschicht und die Haare werden glänzender und pflegende Stoffe bleiben gewissermaßen erhalten.

3. Essigrinse. Dazu gibt man auf ca. 1-1,5l Wasser eine gewisse Menge Apfelessig - da ist jedes Haar verschieden, manche vertragen mehr, manche weniger. Am besten probiert mans erstmal mit ca. 2EL aus. Falls ihr keinen Apfelessig da habt und normalen Essig nehmen möchtet, nehmt etwas weniger, da dieser eine höher konzentrierte Säure ist.
Das Gemisch wird dann einfach über die Haare gekippt - natürlich wird das wieder mit kaltem Wasser gemacht und ich würde außerdem empfehlen dann nochmal mit normalem kalten Wasser nachzuspülen, denn der Essig kann die Haare auch austrocknen. Das ist bei Leuten, deren Haare schnell fettig werden sogar erwünscht, bei mir mit lockigen Haaren jedoch eher contraproduktiv. Falls ihrs nicht nochmal ausspült, dann aber unbedingt die Längen und Spitzen mit ein wenig Öl schützen, denn wenn die zu trocken werden brechen sie.

4. Die Teespülung. Dazu am besten einige Zeit oder sogar schon am Tag vorher den gewünschten Tee in gewünschter Stärke aufkochen und bis zur Anwendung in den Kühlschrank stellen. Dann wird er einfach übers Haar gekippt - langsam, damit er auch Zeit zum einwirken hat. Man kann aber auch, wenn man den Tee in einem Gefäß mit breiter Öffnung, z.B. einem Topf hat, die Haare erstmal da reinhängen und dann den Topf über dem Kopf auskippen.
Haare dann nicht(!) nochmal ausspülen.

5. Trocknen. Haare sanft ausdrücken und dann - bei Bedarf - in ein Handtuch wickeln. Auf keinen Fall mit dem Handtuch die Haare trocken rubbeln! Das schädigt die Haare enorm!
Entweder man lässt die Haare nun lufttrocknen, was eindeutig am schonendsten ist, oder man föhnt, dann aber bitte mit niedrigster Temperatur und mit den Haaren und nicht gegen sie, d.h. nicht wild von allen Richtungen reinföhnen.

Als Sprüh-Leave-In:

1. Tee kochen
2. Tee in eine Sprühflasche füllen
3. Auf die Haare sprühen.


Natürlich kann man auch beide Methoden kombinieren, indem man nach der Teespülung, wenn man die Haare mit dem Handtuch vorgetrocknet hat, nochmal Tee drüber sprüht - diese Methode ist teilweise gewinnbringender, da das Handtuch ja auch noch was vom Tee von den Haaren aufsaugt.
Hierbei gleich noch angemerkt: Achtung welches Handtuch ihr nehmt - es könnten Flecken vom Tee entstehen, die zwar eigentlich beim waschen wieder rausgehen müssten, aber darauf gebe ich lieber keine Garantie ;D

Teesorten, die ich ausprobieren möchte:

- Grüner Tee
- Schwarzer Tee
- Kamille
- Thymian
- Fenchel
- Brennnessel
- Salbei
- Hagebutte
- Roibos
- . . .


Wenn euch noch eine Teesorte einfällt, von der ihr hier unbedingt lesen möchtet oder unter den aufgelisteten eine seht, die euch besonders interessiert, dann schreibt das doch einfach in die Kommentare! :)
Bis zum nächsten Post ;)
Liebe Grüße,
Julie