Dienstag, 27. Januar 2015

Tipp: Leimreste von Etiketten entfernen

Leimreste von Etiketten können echt hartnäckig sein. Gerade wenn man ab und an Verpackungen, Shampooflaschen, etc. für DIY Projekte aufbewahren möchte, jedoch ohne die Etiketten, kann das ganz schön nerven, wenn es an den Fingern bei jeder Berührung klebt.

Daher heute ein kleiner Tipp von mir, wie man die Reste am besten entfernen kann. :)

Zuerst muss erwähnt werden, dass es verschiedene Arten von Leim gibt, die verwendet werden. Demnach gibt es verschiedene Methoden um diesen wieder zu lösen:
  • (heißes) Wasser - entweder im Geschirrspüler waschen, gerade bei Glas macht sich das gut, oder in eine Schüssel mit heißem Wasser legen und einige Minuten einweichen lassen, dann das Etikett abziehen
  • Hitze - ein paar Minuten lang mit dem heißen Fön draufhalten
  • Alkohol - Taschentuch mit Alkohol befeuchten und über die Flasche wischen
  • Öl - etwas Öl auf die Klebereste geben, verteilen, einwirken lassen, abwischen

Auf die letzte Methode möchte ich gern genauer eingehen, denn die ist die, die ich einsetze, wenn Wasser nicht funktioniert. Um euch das mal zu demonstrieren habe ich im folgenden ein paar Bilder. 



Hier ein Terra Naturi Lidschatten, der reduziert war. Der leuchtend orange Aufkleber hat mir nicht gefallen, weshalb ich ihn abziehen wollte, leider ging nicht alles ab. :(

Daher nahm ich kurzerhand das Klettenwurzelhaaröl (besteht leider größtenteils aus Paraffinum Liquidum, daher hab ich es nur sehr sparsam für die Haare verwendet) habe davon etwas auf ein Taschentuch gegeben und damit über die entsprechenden Stellen gerubbelt. Ein bisschen Arbeit macht es schon, bis alles weg ist, funktioniert aber einwandfrei! :) 
Froh, doch noch einen Verwendungszweck dafür gefunden zu haben, habe ich direkt alles, was ich irgendwo noch an Etikettenresten gefunden habe (also an Flaschen, Döschen etc.) saubergemacht. 

Hier seht ihr noch ein Bild vom Klettenwurzelhaaröl und wie der Lidschatten danach aussah. :)



Viel Spaß beim Ausprobieren! :)

Liebe Grüße,

Julie

Dienstag, 20. Januar 2015

Anleitung: Sheamousse herstellen

Heute möchte ich euch ein absolutes Allround - DIY - Produkt vorstellen: Sheamousse.
Ob für Haut oder Haar - es erfüllt überall seinen Dienst. Und dabei ist es sehr einfach herzustellen!


Man braucht


  • Sheabutter
  • Öl
  • Mixer
  • Gefäß zum Aufbewahren
Das Mischungsverhältnis von Sheabutter zu Öl ist grundsätzlich 1:1, man kann aber auch variieren - je nachdem wie fest oder flüssig das Endprodukt sein soll.

Welches Öl man nimmt, kommt auf die eigenen Bedürfnisse an: möchte man eine sehr reichhaltige Creme, kann man z.B. Olivenöl nehmen, möchte man eher etwas leichteres eignet sich z.B. Traubenkernöl, Jojobaöl bietet einen guten Mittelweg. 

Zubereitung


  1. Öl in einem hitzebeständigem Gefäß im Wasserbad  erwärmen
  2. Sheabutter dazugeben bis sie anfängt zu schmelzen, dann Topf vom Herd nehmen und warten bis alles geschmolzen ist (es darf nicht zu warm werden (max. 40ºC), sonst verliert Sheabutter ihre festigenden Eigenschaften)
  3. in ein hohes Gefäß umfüllen
  4. einige Minuten mit dem Mixer rühren - es sollte sich eintrüben
  5. ca. 10min in den Kühlschrank stellen, bis es eine festere Konsistenz annimmt
  6. nochmal mit dem Mixer einige Minuten aufschlagen und ätherische Öle hinzugeben, bis es schön schaumig ist
  7. in Aufbewahrungsgefäß füllen
FERTIG!


Lagerung

Das Sheamousse sollte am besten kühl gelagert werden, um eine optimale Haltbarkeit zu erzielen. Allerdings ist es so vergleichsweise hart, weswegen ich es bei Zimmertemperatur lagere - da kein Wasser, sondern nur Fett enthalten ist, sollte es auch so recht lang halten.

Anwendung

Wie anfangs schon erwähnt ist Sheamousse ein echtes Universalprodukt. 
Für mich ist es momentan die einzige Rettung für meine extrem trockene Haut, besonders im Gesicht. Weder Ölmassagen, noch Cremes halfen bis jetzt - das Sheamousse hingegen bringt sichtbare Verbesserung. 

Auch für die Haare ist es toll geeignet: meine Naturlocken saugen momentan auch alles an Pflege auf, was sie kriegen können, daher benutze ich Sheamousse ab und an als Leave-In-Pflege oder, wenn ich die LOC-Methode (Liquid, Oil, Cream) anwende, als "Cream".

Genauso gut ist Sheamousse zur Körperpflege zu gebrauchen: nach dem Duschen in die noch nicht abgetrocknete Haut einmassieren und Restfeuchtigkeit leicht mit dem Handtuch abtupfen, aber besser noch einmassieren, bis man trocken ist. :)

Fazit

 Mir hat es sehr geholfen, ich liebe Sheamousse! :)
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Viel Spaß beim Ausprobieren!
Bei Fragen dürft ihr euch gern an mich wenden. :)

Liebe Grüße
Julie

Sonntag, 18. Januar 2015

Rezept: Frischkäseersatz aus Sojajoghurt

Als wir Anfang des Schuljahres zur Studienfahrt an der Nordsee waren, durfte ich dort in den Genuss von veganem Frischkäseersatz kommen.
Da es diesen hier allerdings nirgendwo gibt, habe ich mir ein Rezept gesucht, um sowas selbst herzustellen.

Man braucht lediglich ein sauberes, engmaschiges Wischtuch, ein Sieb, eine Schüssel und Sojajoghurt. Man sollte jedoch darauf achten, dass es Joghurt ohne Zuckerzusatz ist. Ich habe Sojade gwählt. :)

Sonntag, 4. Januar 2015

Produkttest: Lush Badebombe "Spacegirl"

Im Zuge des Weihnachtssales von Lush habe ich dort auch mal ein bisschen zugeschlagen, denn normal finde ich es zu teuer.
Eines habe ich jedoch trotz Normalpreis mitgenommen: die Badebombe "Spacegirl" für 3,95€.


Herstellerversprechen

"Sprudelnde Badekugel. Herrlich violette Badekugel, die nicht von dieser Welt ist. Sie beduftet dein Bad mit Grapefruit- und Bergamotteöl und durchzieht das Wasser mit Glitzerschwaden. In die gefüllte Wanne legen und entspannen"